Tag 7 – Von Kingston über New York nach Boston

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Nein, ich habe keinen Sprung durchs Warp-Zeit-Kontinuum gemacht und bin nich in den USA gelandet, aber der Reihe nach: Ich bin super ausgeschlafen in einem richtigen Bett aufgewacht und wurde zusätzlich noch mit Porridge und Kaffee bedient. Nachdem ich dann meine Sachen gepackt, er mir noch beim Tragen geholfen hatte und mich 100x für die unglaubliche Gastfreundschaft bei Patrick bedankt hatte, ging es für mich ab Richtung Humber Bridge. Und die war leicht zu erreichen, wohnte Patrick doch genau 150 Meter von der Route 1 entfernt! So war die gut 2Km lange Hängebrücke auch schnell erreicht und bezwungen. Danach ging es über die Landstraßen durchs Landesinnere. Der NSCR führt hier nämlich nicht direkt an der Küste längs. Schade eigentlich, denn dadurch wurde die Fahrt sehr eintönig. Zudem war sie aber auch sehr heiß, da heute laut Wetterbericht der heißeste Tag des Jahres in Großbritannien sein würde. Ich schwitzte aus allen Poren und versuchte eine Pause bei einem Café zu machen, was ich dann auch fand und mir ne Limo auf Eis genehmigte. Danach fragte ich den Barkeeper nach etwas und bekam fast die selbe Antwort, die ich vor einiger Zeit mal in einem Roman gelesen und mir in meinem Reisenotizbuch notiert hatte. Wenn du heraus finden willst, was es für einen ungefähren Wortwechsel gab, dann mach das “Quiz des Tages” ;-)
Es ging weiter und nach einem Zwischenstopp in Horncastle, wo ich mich wieder mit Kohlenhydraten vollstopfte, erreichte ich die Stadt, die niemals schläft: New York! Wenn ich es bis hierhin geschafft habe, kann ich es überall hin schaffen. :-)
Außerdem war gleich daneben die Botany Bay Farm…… (ACHTUNG: NERD-ALARM!!!) Mhh, ich sag nur: KHAAAAAAAN!
Aber genug der guten Laune, ich erreichte total erschöpft Boston und kaufte noch etwas Wasser bei einem polnischen Supermarkt. Meine Übernachtungsstätte ist heute nicht so romantisch: Ich campe am Hafen, in einem Industriegebiet. Egal, morgen geht’s hoffentlich wieder Richtung Nordsee!

Quiz des Tages: Wenn du herausfinden willst, was ich den Barkeeper fragte und wie dieser reagierte, geh in eine Buchhandlung, such die Taschenbuch-Ausgabe von “Tschick” von Wolfgang Herrndorf und lese den unteren Abschnitt auf Seite 140. PS: Er war nicht halb nackt und hatte auch keine Bandagen! ;-)

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