Tag 23 – Von Ferwert bis Lauwersoog

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Heute Nacht total irre geträumt. Ein Mitglied meines Triathlon Vereins wurde angeschossen, konnte nicht sprechen und versuchte uns pantomimisch mitzuteilen, wer der Täter war…. Das wäre doch Stoff für ein Krimi-Hörspiel…. Mmhhh
Vielleicht hatte ich auch so irre geträumt, weil ChrisB und ich uns, kostenersparnishalber ein Micra2 Zelt teilen mussten: Der Puma-Käfig! ;-) Als ich die Zelttür aufmachte, sah der Himmel nicht gerade hübsch aus. Wir verabschiedeten Errit, holten uns zuvor noch ein paar Tipps, frühstückten und machten uns auf nach Groningen. Und wieder lagen 40Km Schafsködelweg vor uns. Zum Teil verstopften die Fäkalien uns die Kette, aber wenigstens regnete es nicht! Im ganzen Gegenteil: Gegen Mittag schien, was sag ich – strahlte die Sonne! Als wir am sehr schrägen Flutdeich des holländischen Wattenmeeres so entlangfuhren, ging es irgendwann nicht mehr weiter und weder eine Auffahrt noch eine Treppe ward gesehen. Also leichten Gang rein und gib schub RakeDDe! 23aUnter dem tosenden Applaus einer dem Schauspiel beiwohnenden Familie schafften wir tatsächlich mit unseren vollgepackten Rädern den Aufstieg und stärkten uns im Anschluss im Hafen von Lauwersoog (als anständige Hamburger) mit Fischbrötchen. Es war super heiß und wir gingen die Planungen für die letzten Tage durch. Wir überlegten uns noch einmal einen Ruhetag zu gönnen, um die Tour auch wirklich am Donnerstag abschließen zu können. Diesen wollten wir anfänglich in Groningen machen. Da wir aber immer noch geradezu traumatisiert von dem “schönen” Groningen waren und weil es JETZT schönes Wetter war und morgen schlechtes sein soll, entschieden wir uns einfach hier einen Campingplatz zu suchen. Diese taten wir dann auch, machten nach 45Km Schluss und verbrachten den Nachmittag am Strand, um danach einkaufen zu gehen. 23bDabei bekam ChrisB einen Salzflash und ich einen Gerstenschorlenflash. Mit Chips, Chrackern und Bier vertrieben wir uns die Zeit während im Gaskocher die gigantische Portionen Curry Nudeln gar wurde. Diese wurde im Anschluss ebenfalls vernichtet und als Nachtisch gab es Cookies mit Schokosoyamilch. Die Konsequenz: Bauchschmerzen und das Gelöbnis Bus zum Ende der Tour nur noch gesund zu speisen!
Wir schnackten noch und fielen danach fertig ins Bett. Das erste Mal nicht vom Fahrradfahren, sondern von unserem Fressflash!
:-)

Krankenstand des Tages:
Linkem Fuss geht es besser, dafür tut mir jeden Tag meine linke Schulter mehr weh. Hatte mir vor 3 Jahren beim Hamburger Radrennen aufgrund eines Unfalls das Schlüsselbein gebrochen und denke, dass es daher rührt. Tut schon derbe weh, aber jetzt heißt es beißen, dann das Ziel der Reise um die Nordsee ist so nahe……

2 Kommentare

  1. Madeleine sagt:

    Ziehhhhhhhhhhhhhhhhhhhhht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ihr seid die Kracher!:-)

  2. Claudius sagt:

    Genau, ist doch nur noch ein Fliegenschiss bis HH ;-)
    Und wenn es zu arg weh tut, schmeiss mal gelegentlich eine Tablette Ibuprofen ein. Die gibts in jeder Apotheke frei zu kaufen.

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