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DER LETZTE BLOG-EINTRAG!

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AUS, AUS, AUS, die Reise ist AUS!!! Micky ist NorthSeaCyclist!!!!!!! 3 Jahre, 3 Touren, 9 Länder, 6776 Kilometer, ca. 10 Wochen von denen ich 149Std. und 50min auf dem Sattel saß, KEIN einziger Platten, ein (Audio-)Blog und einer der größten und wichtigsten Reisen meines Lebens! Das alles ist nun vorbei! Im August 2013 schloss ich

NOCH 1 WOCHE BIKE4RIGHTS!!!

Audioblog-Cover

Noch 1 Woche, bis meine Spendenaktion für Amnesty International offiziell endet! Ich würde mich sehr freuen, wenn Du und Sie für mein Projekt “Bike4Rights” einen kleinen Geldbetrag spenden würdest/würden.

Epilog Teil 3 – Raceday!

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Ich wachte aufgrund der Nachbarn schon um 6 Uhr auf. Machte aber nichts, denn ich war wach. Komisch eigentlich, hatte es doch die ganze Nacht durchgeregnet! Ich studierte erneut die Wettkampfinfos und kontrollierte erneut den Inhalt meiner drei Beutel für “Bike”, “Run” und “Street Wear”. Nach jeder Teildisziplin würde ich mir den entsprechenden Beutel schnappen,

Epilog Teil 2 – Von Harburg zum Walchsee

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Der Wecker klingelte um 6:00Uhr. Der Tag war gekommen. Ich hatte mir schon Ende 2012 vorgenommen, dass wenn ich es schaffen sollte, die Nordsee mit meiner Tour 2013 zu umrunden, ich meine erste Triathlon Mitteldistanz angehen würde. Nun, ich hatte zwar damit gebrochen und bereits im April in knapp über 6Stunden die halbe Ironman-Distanz in

Tag 13 – Ruhetag in Dover

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Song des Tages:
“Langsam” von den Wise Guys

Tag 12 – Von Rochester bis Dover

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Heute sollte also der Tag sein, mit dem ich die Tour durch Großbritannien beende. Aber der Reihe nach… Zunächst machte ich mich auf, den “leeren Campingplatz” zu verlassen. Nicht ohne dem Mann, der mich gestern hier nächtigen ließ weil Amnesty ihn mal geholfen hatte, mit einem kurzen Brief zu bedanken. Danach hatte ich nur noch eines: Hunger. Oh, eine Tanke…. Nein, in der nächsten Stadt wird dick eingekauft. Doch das war ein Fehler, denn die nächste Stadt, Ashford, war 30 Km entfernt. Also fuhr ich etwas ab der Strecke. Schade eigentlich, denn die Route 17 war bisher ein flacher, gut zu fahrender Traum. Ich steuerte “Christopher’s Village Shop” an und deckte mich mit Sandwiches ein. Im Shop sah ich noch das Ambrosia für meinen lädierten Po, vergaß es aber zunächst. Continue reading “Tag 12 – Von Rochester bis Dover” »

Tag 11 – Von Colchester bis Rochester

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Bis auf einige neugierige Hunde, verlief die Nacht ruhig, aber heute stand eine Dusche an – das nahm ich mir vor, als ich um halb 7 alles fertig machte und mich mit meinem lädierten Achterdeck in den Sattel schwang. Es ging wieder der Route 1 entlang, die schon bald auf die 13 wechseln sollte. Ziel sollte es sein möglichst nahe an Dover heranzukommen. Gleichbedeutend mit meiner Fähre nach Dunkerque – zurück auf den heimischen Kontinent. :-)
Es war wieder ein sonniger Morgen und ich fuhr immer wieder durch kleinere Ortschaften vorbei. Dann kam mir eine Gruppe von ca. 10 (wohlentwickelten) Mädels entgegen. ALLE (bis auf eine) in WEIßEN Oberteilen!!! Wo ist dieser verdammte Schauer, wenn man ihn ein einziges, nur ein einziges Mal braucht?!?!?!? Continue reading “Tag 11 – Von Colchester bis Rochester” »

Tag 10 – Von Beccles bis Colchester

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Ich machte einen Spalt der Zelttür auf und zu meiner Überraschung war ein strahlend blauer Himmel und die Sonne da um mich zu begrüßen. Ich hatte fest damit gerechnet, dass mir ein paar Regentag bevorsteht, dich Pustekuchen. Es war ein herrlicher Morgen und nach dem Frühstück und dem Packen konnte ich ein Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht kriegen. Schon nach einer Stunde wollte ich in Halesworth die zweite Frühstückspause einlegen. Ich wollte diese aber kurz machen. Doch ich hatte nicht mit Tom gerechnet. :-) Continue reading “Tag 10 – Von Beccles bis Colchester” »

Tag 9 – Von Fakenham bis kurz hinter Beccles

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Nach der Nacht auf dem Campingplatz und den sagenhaften 10Std. Schlaf bin ich ganz tiefenentspannt aufgewacht. Nach einer Portion meines (noch Zuhause zusammengestellten) Kraftmüslis und kleinem Tratsch mit der Campingplatzmutter, war ich kurz nach 9Uhr wieder auf den englischen Straßen. Es sollte abermals ein sehr heißer Tag werden, also holte ich meine Gala-Uniform, also das B4R-Trikot heraus. Was ich dann aber im Laufe des Tages feststellen sollte, ist, dass diese Signalfarbe wie ein Magnet auf Käfer reagiert. :-( Continue reading “Tag 9 – Von Fakenham bis kurz hinter Beccles” »

Tag 8 – Von Boston bis Fakenham

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Ich bin ja eigentlich tiefenentspannt und habe auf dem Trip gelernt sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen, aber… Gestern Nacht, nach dem Absenden des Blogs, wollte ich noch meine Zähne putzen. Ich campte ja auf einem verwilderten Fusspfad genau hinter einer Industriehalle. Dann gingen in der dunklen Nacht zwei Gestalten direkt an mir vorbei. Ich grüßte freundlich, bekam aber keine Antwort. Als mich der eine ansah, während er an mir vorüber ging, konnte ich ihn durch die Dunkelheit ins Auge blicken……ins einzige was er hatte!!!! Continue reading “Tag 8 – Von Boston bis Fakenham” »

Tag 7 – Von Kingston über New York nach Boston

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Nein, ich habe keinen Sprung durchs Warp-Zeit-Kontinuum gemacht und bin nich in den USA gelandet, aber der Reihe nach: Ich bin super ausgeschlafen in einem richtigen Bett aufgewacht und wurde zusätzlich noch mit Porridge und Kaffee bedient. Nachdem ich dann meine Sachen gepackt, er mir noch beim Tragen geholfen hatte und mich 100x für die unglaubliche Gastfreundschaft bei Patrick bedankt hatte, ging es für mich ab Richtung Humber Bridge. Und die war leicht zu erreichen, wohnte Patrick doch genau 150 Meter von der Route 1 entfernt! So war die gut 2Km lange Hängebrücke auch schnell erreicht und bezwungen. Danach ging es über die Landstraßen durchs Landesinnere. Continue reading “Tag 7 – Von Kingston über New York nach Boston” »

Tag 6 – Von Scarborough bis Kingston upon Hull

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Wie sagte C3PO in “Die Rückkehr der Jedi-Ritter” so schön: “Here we go again!”
So machten Camilla und ich uns auch auf Richtung Dusche in Kingston. Ich fuhr erst gegen 11Uhr los. Das sollte doch zu machen sein die 75Km bis 18Uhr anzureißen, oder? Naja gestern hatte ich aufgrund der Berge für eine ähnlich lange Strecke gute 7 Stunden gebraucht (Pausen nicht mitgerechnet!). Aber die Aussage meines Nachbarn von gestern hatten sich bewahrheitet. Auch wenn kurz nach Scarborough noch einige 25prozentige Aufstiege kamen, war die Strecke durchweg gut fahrbar und dazu noch asphaltiert. Außerdem ging die Straße nach dem beschwerlichen Aufstieg, im Gegensatz zu gestern nicht rasant wieder runter (Erinnerung: Einmal erreichte ich ohne zu treten und mit leichtem Bremsen mal eben 62 Km/h), sondern fielen lange ab, so dass ich fast 3 Km entspannt 30 Km/h fahren konnte, ohne treten zu müssen. Continue reading “Tag 6 – Von Scarborough bis Kingston upon Hull” »

Tag 5 – Von Redcar nach Scarborough

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Als ich mich fertig machte, gingen schon wieder die ersten Tropfen nieder. Aber, Gott sei’s getrommelt, dauerte der Schauer nicht lange und es ging Richtung Saltburn. Dort angekommen, fuhr ich durch die Gassen und bewunderte die Läden vom Organic- bis zum Church-Shop (WTF!?). Zuvor ging es durch eine Kleingartenkolonie, wo ich die regelrechten Felder vom selbst gezogenem Gemüse bewunderte. Wenig später war das Route 1 Schild dann in Richtung eines bestimmt 25prozentig aufsteigenden Kiesberges gerichtet. 5aIch habe ja aufgehört mich über die Routenführung des NSCR aufzuregen. DU willst, dass ich DA mit nem Fahrrad und 20Kg Gepäck raufsteige?!?!? Kannst du haben, Sackgesicht! Nur leider nahm das die Strecke persönlich und bestrafte mich mit dem “North-York-Äquivalent” der schottischen Highlands! Continue reading “Tag 5 – Von Redcar nach Scarborough” »

Tag 4 – Von Ashington bis Redcar

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Mit Sonne, aber doch ein paar Wolken geweckt. Einige Menschen mit denen ich bereits gestern den einen oder anderen Plausch gehalten hatte, kamen erneut samt Hunden und erkundigten sich nach meiner Nachtruhe. Ich machte mich gegen 9Uhr auf, aber das Quitschen meiner vom Regen ölberaubten Kette beunruhigte mich. Plötzlich überholte mich ein sportlicher, älterer Mann. Ich hinterher und als ich ihn eingeholt hatte und nach einem Laden fragte, der Kettenöl verkauft, sagte der ich solle ihm folgen. Wir unterhielten uns etwas und ca. 15min später waren wir bei einem Geschäft für Autoteile, wo ich 2Pfund in eine kleine Flasche Kettenöl investierte. Ich bedankte und verabschiedete mich von dem Mann und kaum war eine Minute vergangen, kam der nächste Radfahrer neben mir hergefahren. Auch er begleitete mich bis zum Stadtrand von Blyth und warte mich vor den “fuckin’ yorker Autofahrern”. Continue reading “Tag 4 – Von Ashington bis Redcar” »