Tour 2012

Start ins Rad-Abenteuer 2012!

Tour 2012

Ab 2012 werde ich meine Radreisen als Spendenfahrten für Amnesty International / Amnesty in Bewegung organisieren.

Der Start macht meine persönliche 2. Etappe des Nordseeküstenradweges.

Ab dem 27.7. werde ich versuchen von Edinburgh in Schottland nach Varberg in Schweden zu radeln. Continue reading “Start ins Rad-Abenteuer 2012!” »

Tag 0 – Reisevorbereitungen

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Die Sehnsucht nach dem Anderswo
Kannst du wohl nie entrinnen:
Nach drinnen, wenn du draußen bist,
Nach draußen, bist du drinnen

-Mascha Kaléko

Tja, da sitze ich nun vor meinen gepackten Sachen. Sich ständig fragend, ob ich irgendetwas essenzielles vergessen habe. Im Keller steht Camilla fix und fertig für den Flugtransport von einem Fahrradkarton umhüllt. In ein paar Stunden werde ich dann von einem Bekannten, der ein großes Auto für das Rad und mein Gepäck hat, abgeholt und zum Flughafen gefahren. Alles läuft bis her wie geplant – trotzdem durchziehen mich neben Vorfreude, aber auch Unruhe und Angst.

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Tag 1 – Von Hamburg über Edinburgh bis Kirkcaldy

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Konnte ich noch schlafen? Nein! Zackbum, war die Uhr auch schon 4 und ich wurde von einem Bekannten abgeholt in dessen Auto Camilla perfekt passte.
Auf dem Weg zum Flughafen fielen mir schon die Augen immer wieder zu. Keine Wunder nach fast 24Std – in denen ich auch nicht gerade Däumchen gedreht hatte.
Dann war er da: Der Abschied beim Flughafen. Ich war mit meinem “Sperrgepäck” alleine, was ihren Namen verdiente: Das eingepackte Rad und die 4 Taschen waren alleine kaum zu transportieren.
Nach 20 min öffnete der BA Schalter und ich sollte heute wieder viele Dinge lernen!

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Tag 2 – Von Kirkcaldy bis kurz vor Montrose

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Ich bin total ausgeschlafen aufgewacht….Was?! Das Handy zeigte kurz vor 7.
Hätte ich nach dem Tag zuvor niemals gedacht.
…Oh, das Handy war noch gar nicht umgestellt: In Wirklichkeit war es 5:54!!!
Lecker Frühstück gemacht, eingepackt und ab ging es!
Es fuhr sich gut und mein Navi brachte mich -Eins A- über alle Teilstrecken des NSCR. Doch immer wieder kamen sie: Die Regenschauer! Manchmal kleine, manchmal ziemlich starke- aber meist immer nur eine viertel Stunde.

“Endlich” also kamen meine Regenklamotten zum Einsatz … Wieder und wieder und wieder und wieder und………… :-(

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Tag 3 – Von Montrose bis Aberdeen

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Ich wachte wieder früh auf und die Natur meldete sich auch auf Anhieb. Noch etwas schlaftrunken torkelte ich aus dem Zelt und hielt meine beiden “Backen-Brötchen” auch volle Kanone in einen Brenneselstrauch. …ich war wach ;-)

Aber die Schmerzen konnte mir die Freude über die Sonne nicht kaputt machen. Nach dem üblichen Essen, fertigmachen und Abbau ging es die ersten sehr steilen Berge hoch. Klar wusste ich schon vorher das Schottland nicht gerade flach ist, aber … ey boah!
Ich kam zwar ins Schwitzen, aber ich fühlte mich so verdammt glücklich, denn die Sonne strahlte länger als gestern und ich fuhr an atemberaubend schönen Panoramen vorbei.

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Tag 4 – Von Aberdeen bis Portessie

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Ich muss an dieser Stelle ein Geständnis machen: Ich bin einfach verplant! Nicht nur das ich einen Haufen unnützer Sachen mit mir rumschleppe, meine Flagge eher ein besserer Lappen ist und ich total blauäugig hier her geflogen bin ohne nur einmal mit meinem Navi einmal richtig zu arbeiten!
Nein, ich verkünde auch vollmundig den North Sea Cycle Route zu fahren, und hab eigentlich nicht so richtig Ahnung wo der eigentlich lang geht!
Doch dazu gleich…

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Tag 5 – Von Portessie nach Inverness

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Ich war ja ziemlich gespannt, wie das Wetter ist wenn ich aus meinem Schlaf erwache. Aufgrund des hohen Grases, an der Stelle wo ich mein Zelt aufstellte, lag ich so weich, dass ich erst um kurz nach sieben (!!!) aufwachte ….. Leicht transpirierend! JA! Die Sonne schien und keine Regenwolke am Himmel! Zum Tanz und zum Liedgut das ich dann kundtat, komme ich später beim Song des Tages…

Sonne, Sonne, Sonne! Es war zwar noch etwas kalt, aber egal! Ich zog das kleine Braun-Weiße an (FC St. Pauli Triathlon Einteiler) und wollte vielleicht sogar ne Runde in der Nordsee schwimmen gehen …Zehenspitze ins Wasser gehalten …ähh….nein!
Nachdem ich während meines Essens noch angesichts des Sonnenscheins ein paar Sachen trocknete, ging es dann wieder los. Über Buckie und Elgin ging es dann nach Nairn. Kurz zuvor dann dann Schild, dass ich jetzt die Schottischen Highlands betrete :-)
Mit dem Summen des Braveheart-Soundtracks machte ich in Nairn beim Super-Super-Market halt um Mittach zu machen. Es gab die ersten Baked Beans der Reise.

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Tag 6 – Von Inverness bis kurz vor Lettermore

6-Hostel

Für Elise. In notengepackter Nemesis jedes Menschen, der mal mit den schwarz-weißen Tasten (in meinem Fall “bis jetzt” relativ erfolglos) zu tun hatte. Wenn dieses liebreizende Stück aber als Ton der Rezeptionsklingel ertönt – und das fast alle 2,892 Minuten bis um Mitternacht- ist an Schlaf nicht zu denken! Hatte ich erwähnt, dass sich die Rezeption neben meinem Zimmer befand?…

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Tag 7 – Von Lettermore bis John O’Groat’s

7-Midgies

Augen auf die Uhr. 5:35 Uhr. Ich gucke an die Zeltwand. Alles schwarz. Oh, nein! Warum habe ich gestern nicht daran gedacht. Gestern bei Wind waren sie natürlich noch nicht da, aber jetzt bei einer Wind- und Regenpause sind sie zu Tausenden (und der große Manitu ist mein Zeuge: Ich übertreibe nicht!) erschienen und belagern mein Zelt. Panik, denn wie soll ich entkommen von … den Midgees!

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Tag 8 – Von John o’Groat’s bis Kirkwall

8-Boat

Sau gut geschlafen. Gegessen, abgebaute und ab auf die Fähre. Beim verladen schrammte Camilla das Geländer des Stegs und eineWasserflasche ging über Bord. Puh, solange es nicht das Zelt war. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir die Orkneyislands. Da war noch ein anderer Radreisender an Bord. Ich starrte seine Brille an und dachte: Fuck! MEINE Brille! Ich hatte sie keck an die Innenseite des Zeltes gehangen. Das Zusammenpacken kann sie nicht überlebt haben! Doch das Unmögliche geschah: Kaum an Land, rollte ich das Zelt auseinander und zum Vorschein kam die unbeschädigte Brille. Yeah! Meine Ausrüstung ist unzerstörbar! Auf ging es, die Orkneys zu erradeln.

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