Tour 2011

Tag 1 – Von Harburg nach Büsum

Rad am Start

Radfahren! Einfach sich aufs Rad schwingen und dann los. Einfach mal sich auspoweren und sehen, was der Körper aushält. Einfach sich mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren und nicht im Luxus schwelgen, indem man z.B. sich ein Glas Wasser aus der Leitung zapfen kann – wann man will! Nicht jede Nacht auf einer Premium Noppen-Kaltschaummatratze schlafen. Einfach mal den Kopf durch-pusten lassen. Continue reading “Tag 1 – Von Harburg nach Büsum” »

Tag 2 – Von Büsum nach Niebüll

Camilla in Rucksack

Regen, Regen, Wind und Regen. Ich kann erst am dritten Tag über den zweiten schreiben – so scheiße ging es mir. Nach dem Aufwachen noch kurz mit der Mutter von meiner Bekannten geschnackt, mir nichts anmerken lassen, wie dreckig es mir doch eigentlich geht und dann schnell los auf die Strecke Richtung dänischer Grenze. Continue reading “Tag 2 – Von Büsum nach Niebüll” »

Tag 3 – Von Niebüll bis Esbjerk

Bannock ist fertig

Mein Entschluss stand fest! Ich gebe auf! Das war’s! Ich schaff das einfach nicht – schon gar nicht alleine! Ich rief meinen Vater an, ständig darauf bedacht nicht laut loszuheulen und bat ihn mich in Niebüll abzuholen.

Mal was Neues: Es regnete! Irgendwie musste ich aus diesem Zelt raus und mich fertig machen. Mein Dad konnte mich ja nicht aus dem Wald abholen und einladen wie ein Stück Frachtgut. Also ab in meine nasse Unterwäsche, meine nassen Socken, meine nasse Hose und mein nasses Trikot. Continue reading “Tag 3 – Von Niebüll bis Esbjerk” »

Tag 4 – Von Esbjerk nach Sondervig

Selbstauslöser Foto bei der Fahrt - Achter Versuch

Apropos Schnapsidee: Ich hatte seit Beginn auch den ungeheuren Geistesblitz, mit Rucksack zu fahren. Heute wollte ich allerdings meinem Allerwertesten ein Erleichterung gönnen und stopfte alle Sache aus den besagten Rucksack in die Packtaschen. Ahhhhhh, was für ein Gefühl!!! Continue reading “Tag 4 – Von Esbjerk nach Sondervig” »

Tag 5 – Von Sondervig bis Agger

Meerplanscherei

Mann, was für ein Start. Die Strecke was so flach und so gut asphaltiert, dass ich die ersten zwei Nettozeitstunden abgegangen bin, wie eine Rakete! Schnitt zwischen 23 und 25 Km/h!! Um kurz nach 12Uhr genehmigte ich mir eine Abkühlung und befolgte den Rat der 4jähirgen Tochter von Freunden von mir, die mir vor meinem Aufbruch sagte: „Mick, du musst aber im Meer baden gehen!” Gesagt – getan! Continue reading “Tag 5 – Von Sondervig bis Agger” »

Tag 6 – Von Agger nach Kollerup

Camilla und die Isländer

Was als eigentlich kurze Tour begann, wurde schnell dann eine der Leiden. Morgens noch kurz mit der Camping-Platz-Mama geschnackt. Sie hat einen Sohn in Hamburg, der wiederum sehr von der Stadt schwärmt und eigentlich nicht mehr von dort weg will :-) Kurze Zeit nachdem ich aufgebrochen war, traf ich auch schon sehr bald meinen Nemesis des Tages: den Thy Nationalpark! So ungefähr zu vergleichen mit den Harburger Bergen, nur auf Untergründen wie Stein, Kies und Gras – und das 50 Km.

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Tag 7 – Von Kollerup bis Tversted

Ameisen-Alarm

Aufgewacht und gemerkt, dass ich ein einem Ameisenhaufen genächtigt hatte. Sie blieben zwar außerhalb des Zeltes wurden dann aber etwas mucksch, als ich raus kam. Meine ganzen Füße waren voll und hin und wieder, als ich versuchte sie wegzuschnipsen, biss mich auch eine. Continue reading “Tag 7 – Von Kollerup bis Tversted” »

Tag 8 – Von Tversted nach Skagen

8-1

Aufgestanden und die Welt strahlte!

Ich war der Erste im „Lager”, der aufwachte. Ich las etwas, ging dann ins weiße Haus (eine alte Bauernhütte, indem es neben einem Mini-Museum auch eine Waschstelle und ein Klo gab) und machte mir dann Frühstück. Die blonde „Zimmernachbarin” mit der ich mich schon gestern unterhalten hatte, war als nächstes wach. Sie wollte heute noch im Meer schwimmen. Das fände ich auch cool..also das Schwimmen im Meer und so….also nicht zwangsläufig auch mit ihr ;-) Continue reading “Tag 8 – Von Tversted nach Skagen” »

Tag 9 – Von Skagan bis Smidie

9-1 Baked Beans

Die letzte Nacht war sehr unruhig. Ich war, was mittlerweile üblich war, genau bei Sonnenuntergang im Schlafsack. Das müsste so gegen 22Uhr gewesen sein. Doch leider wurde ich bis 2Uhr immer wieder wach. Ein im Takt immer wieder aufheulendes Zischen war zu hören, was mir den letzten Nerv raubte. Entweder war es eine elektrische Störung oder eine einheimische Blaumeise auf Mescalin! ;-)

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Tag 10 – Von Smidie bis Grenaa

10-1 Route 5

Gestern Nacht konnte ich nicht gut einschlafen. Ich hatte einen sehr entspannten Abend und vielleicht war ich dann zu ausgeruht ;-) Schließlich klappte es mit dem Schlafen. Morgens dann erst um 9Uhr aufgewacht. Ich machte mein Standardfrühstück bestehend aus meinem selbst zusammengestelltem Müsli inklusive Milch-Protein-Drink, den ich mir wiederum aus Magermilch- und Eiweißpulver mixte. Mmmmh! Nach 10 Tagen immer noch ein Genuß!

:-/

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