Tour 2013

Tag 20 – Von Hoek von Holland bis Zandvoort

20

Der 20.Tag meiner Reise. Hammer! Der Abreisetag und der Alltragstrott scheinen ewig lange her. Alles was hier wichtig ist, ist jeden Tag woanders aufstehen, fahrradfahren, essen, tolle Orte sehen, tolle Menschen treffen, in der Natur sein und jeden Tag woanders einschlafen…. und dann wieder von vorne! Ahhhh! Doch so ganz langsam biegen ChrisB, Camilla und ich auf die Zielgerade ein. Heute morgen hieß es erstmal Mathieu zu verabschieden, der sein 4monatige Reise früher als wir fortsetzte. Liked mal gerne seine Facebookpage “Mathieuonbike”. Der er die Reise für Worldvision macht, sind wir ja sozusagen Kollegen! ;-) Continue reading “Tag 20 – Von Hoek von Holland bis Zandvoort” »

Tag 21 – Von Zandvoort bis Sint Maartenszee

21

Nachdem wir gestern ja dem Festival-Campingplatz voller besoffener Landsleute entkommen konnten und einen entspannteren Campingplatz auf einer Sanddüne fanden, stand unser Entschluss fest: Heute Abend dem Trubel entkommen und wieder semi-legal wildcampen. Also machten wir uns gegen 10Uhr auf, um eventuell bei ähnlich fantastischem Wetter wie am Vortag vielleicht etwas eher einen geeigneten Platz zu finden. Doch die tiefdunkle Wolkenfront, verhieß nichts Gutes. So bauten wir etwas schneller die Zelte ab und machten uns auf dem Weg. Die Vorahnung bestätigte sich. Nach kurzem Nieselregen fing es bald an wie aus Eimern zu schütten. Continue reading “Tag 21 – Von Zandvoort bis Sint Maartenszee” »

Tag 22 – Von Sint Maatenszee bis Ferwert

22c

Nach der Nacht in Düsterwald, die für mich leider etwas unruhig verlief, standen wir auf und machten uns fertig den Afsluitdijk oder wie ein ihn nennen: “Den Deich des Grauens” (dramatic chipmunk sound)!!!! Den Namen gaben wir ihn, weil sowohl Mathieu und Richard als auch einige anderer Radlerinnen und Radler die wir trafen, von ihren Qualen berichteten. Allermeist hatten sie starken Gegenwind und zum Teil auch Regen gehabt. Zunächst stellten wir nach einem kurzen Besuch in “Westerland” einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. In unserer ersten Nettostunde radelten wir wahnwitzige 23Km! Im Vergleich zu Schottland oder Norwegen, wo es sich durchschnittlich zwischen 13-17Km einpendelte, war das echt mal wieder ein Beweis für das flache Land hier. Continue reading “Tag 22 – Von Sint Maatenszee bis Ferwert” »

Tag 23 – Von Ferwert bis Lauwersoog

23

Heute Nacht total irre geträumt. Ein Mitglied meines Triathlon Vereins wurde angeschossen, konnte nicht sprechen und versuchte uns pantomimisch mitzuteilen, wer der Täter war…. Das wäre doch Stoff für ein Krimi-Hörspiel…. Mmhhh Continue reading “Tag 23 – Von Ferwert bis Lauwersoog” »

Tag 24 – Von Lauwersoog bis Steendam

24c

Heute ist Sonntag. Der Sonntag der wogentlich unser Ruhetag hätte sein sollen. Das wir uns aber gestern für unseren Verbleib in Lauwersoog schon um die Mittagszeit entschieden hatten, gingen wir es heute etwas ruhiger an und hatten ungeachtet unseres Fressflashs von gestern ein doch opulentes Sonntagsfrühstück aus im Gaskocher gebackenes Brot mit Selleriesalat, Müsli mit Schokimilch und Honigmelone. Wir hatten auch keine Eile, denn es goss aus Kübeln! Als es etwas aufklarte, packten wir alles zusammen und machten uns auf dem Weg nach Groningen. Dabei stellten wir fest, dass unser täglicher Fahrradkoller immer früher auszubrechen scheint. Also redeten wir wieder großen UnfuCH zusammen und schossen die blödesten, peinlichsten Fotos. Trotzdem gaben wir Gas dabei und erreichten zum nächsten starken Regenschauer gegen halb 3 das Stadtzentrum. Continue reading “Tag 24 – Von Lauwersoog bis Steendam” »

Tag 25 – Von Steendam nach Hilgenriedersiel

25c

Der Tag an dem wir Deutschland wieder erreichen wurden fing mit einem bewölkten Himmel an. Wir bauten alles zusammen und machten uns ohne große Fruhstuckseinheit auf dem Weg. Schließlich müssen wir ab jetzt mindestens 100Km täglich fahren, um am Donnerstagabend wieder in Harburg zu sein. Darum waren wir schon gegen kurz nach 8Uhr unterwegs. Ich weiß nicht, ob es das (zu) leichte Frühstück war oder der frühe Start der Tagestour, aber unser Fahrradkoller zeigte sich schon ziemlich früh. Dieses Mal im Zitieren bzw. Summen von alten Kinder TV Serien. Da wir beide fernsehgestörte Kinder der 80er sind, war dies ein Kampf der Titanen! So wurde nichts ausgelassen: Saber Rider, Bravestar, Odysseus 31, Galaxy Rangers, The Raccons, Archibald, Fantastic Max, Thundercats, He-Man, She-Ra, Kimba, Heidi, und und und. Weiterhin philosophierten wir über die psychischen Auswirkung des Verlustes von Familienmitgliedern gleich in der Pilotfolge von Alfred J. Kwak, Sindbad und Marco. Bei den ersten kann es aber nach der Titelmusik nicht so schlimm sein, denn Alfred ist “so fröhlich, so fröhlich, so ausgesprochen fröhlich” und “was für ein Glück” doch Sindbad hat! Dennoch wussten wir nicht, ob Marco seine Mama am Ende wiedergefunden hat….. Continue reading “Tag 25 – Von Steendam nach Hilgenriedersiel” »

Tag 26 – Von Hilgenriedersiel bis Sehestedt

26

Ich wachte schweißgebadet um 10 vor 5 aus einem ganz bösen Alptraum auf. Ich versuchte danach noch etwas zu schlafen, aber es gelang mir nicht richtig, weshalb ich mich mit anderen  Gedanken versuchte abzulenken. Mit meiner zartesten Stimme weckte ich schließlich ChrisB und wir frühstückten in “unserem Wald”, bevor es wieder los ging. Zur Erinnerung: Ich hatte vor der Tour gedacht dass ChrisB und ich nur 900Km vor uns haben, bis wir wieder in Harburg sind. Wir hatten mal bei einem gemeinsamen Treffen per Google Maps die Route erstellt. Das diese natürlich den direkten Weg und nicht den über den Nordseeküstenradweg nimmt, war mir schon klar. Ich dachte nur nicht, dass dies viel mehr Kilometer bedeuten wurden. FEHLER, MICK! Continue reading “Tag 26 – Von Hilgenriedersiel bis Sehestedt” »

Tag 27 – Von Sehestedt bis Osterbruch

27

Die innere Uhr weckte mich, wie so oft, um 7Uhr. Es machte aber noch keinen Sinn aufzustehen, da der Tau noch viel zu nass auf dem Zelt lag. Dann lieber noch etwas chillen, den Puma ChrisB in seinem Käfig ruhen und die aufsteigende Sonne alles trocken legen lassen. So frühstückten wir um 8:30h und machten uns dann fertig den Wattenmeer – Campingplatz beim schwimmenden Moor von Sehestedt zu verlassen.
Da wir schlicht keinen Bock mehr hatten, alle Küstenausläufer des NSCR mitzunehmen und wohl möglich auch noch die Weser großflächig zu umfahren, fuhren wir querfeldein nordöstlich zur Weserfähre. Continue reading “Tag 27 – Von Sehestedt bis Osterbruch” »

Tag 28 – Von Osterbruch nach HAUSE

28e

Der letzte Tag letzten Reise von BIKE4RIGHTS im Liveticker…
Continue reading “Tag 28 – Von Osterbruch nach HAUSE” »