EPILOG – Triathlon am Walchsee

Epilog Teil 3 – Raceday!

7

Ich wachte aufgrund der Nachbarn schon um 6 Uhr auf. Machte aber nichts, denn ich war wach. Komisch eigentlich, hatte es doch die ganze Nacht durchgeregnet! :-( Ich studierte erneut die Wettkampfinfos und kontrollierte erneut den Inhalt meiner drei Beutel für “Bike”, “Run” und “Street Wear”. Nach jeder Teildisziplin würde ich mir den entsprechenden Beutel schnappen, mich umziehen, bei der zweiten natürlich Dagmar holen und dann auf die Strecke. So hatte ich das auch noch nicht gehabt, ist wohl aber bei Challengees normal. Als ich mit dem Check fertig war, wollte ich nicht zu früh in der Wechselzone sein, um im Regen zu stehen. Dazu kam noch das diese vom Campingplatz 3 Gehminuten entfernt war. Also packte ich mir mein Motivations-Album-vor-einem-Wettkampf-2013 auf die Ohren, Year Zero von den Nine Inch Nails. Für ca. ne dreiviertel Stunde muss mein Zelt ziemlich gewippt haben, da ich mit der Musik voll mit ging. Schon nach dem ersten Song hätte man mich festketten müssen. Was will dieser scheiß Regen von mir? Will der Stress, ay?!? Er kann ihn kriegen. Den werde ich fett fertig machen, den Sack!
Ich zog meinen St. Pauli Einteiler an, nahm meine Beutel und machte mich auf in die Wechselzone. Dort angekommen fing es wieder an zu regnen, wie aus Kübeln! Also schnell die Beutel plaziert, Dagmar von dem Regenplane befreit und dann ab ins Sauna-Umkleidezelt! Sauna weil es reel so heiß war, dass ein leichter Nebel darin stand. Nochmal alles kontrolliert und den Neo angezogen und dann ab zum Schwimmstart. Neben einigen Fotos mit anderen Triathleten, schleimte ich mich dann noch bei einem Wettkampfrichter ein und bejubelte dann die ersten Startgruppen. Und dann war es soweit: 9:20. Der Neo wurde geschlossen, ich lief über die Zeitmessmatte und ging ins Wasser. Nun eher fiel ich hinein. Ich rutschte auf einem rutschigen Stein aus und saß ohne große Möglichkeiten die Haltungsnote zu verbessern im Wasser. Neben einigem Gelächter, sagte ich noch, dass ich diesen Sturz gerne in Kauf nehme, wenn ich mich dafür im Regen denn auf dem Rad halten würde. ;-)
Dann war es soweit! Startschuss zu meiner zweiten Mitteldistanz und zur letzten großen Aufgabe für Bike4Rights! Im beinahe kristallklarem Wasser des Walchsees ging es los wie immer: Hektisches Gewusel, Wasser schlucken und um mich herum nur Arme und Beine! Nach der ersten Boje fand ich meinen Rhythmus. Kraulschlag, Gleiten, Kraulschlag, Gleiten! Auch die engen Stellen an den Bojen liefen unproblematisch, weil ich eher ein schlechter Schwimmer bin und die meisten Leute schon weiter vorne waren.
Dann war der Ausstieg in Sicht und ich bemerkte, dass die kurze Regenpause während des Starts auch schon wieder vorbei war. Ich torckelte die Rampe hoch, zog den Beo halb aus und mit stolzgeschwellter St. Pauli Brust schnappte ich mir meinen Bike-Bag und lief ins Wechselzelt. Dort zog ich den Neo, gazellenähnlich, ganz aus, trocknete mich etwas ab und zog Socken und Klick-Schuhe an. Ein Vereinskollege hatte mir seine alten Schuhe für nen Appel und nen Ei vermacht und nun sollten sie das erste Mal bei einem Wettkampf zum Einsatz kommen, denn bisher war ich immer nur mit Pedalkörbchen gefahren. Langsam wird aus mir ein richtiger Triathlet! ;-) Ich holte Dagmar und lief aus der Wechselzone zur Strecke, sattelte auf, klickte ohne Probleme ein und fuhr… “durch den Monsun”. Nach dem ersten Kilometer dachte ich schon: OK, das mit dem unter 6Std. bleiben kann ich vergessen! Als Rennradunfallopfer samt Schlüsselbeinbruch und 1 jähriger Untermiete einer Knochenplatte samt 8 Schrauben bin ich bei steilen Abfahrten in Kombination mit Regen sehr, sehr vorsichtig. Dies sollte mein Bike4Rights-Party-Wettkampf werden, nicht der bei dem ich mir das Tiroler Krankenhauswesen von innen betrachte! Denn abwärts ging es sehr auf den ersten Kilometern. Trotz, aufgrund des Regens, beschlagenen Tachos und total beschlagener Brille, sah ich im Augenwinkel dann doch schon die 52Km/h auf dem Display. Während ich darüber sinierte, ob ich für die 90Km Strecke die 2Std. Grenze knacken könnte, wurde ich furchtbar wieder auf den Boden der Tatsachen gestellt: Willkommen in Kössen! Meine Geschwindigkeit verlangsamte sich auf 12Km/h und ich strampelte den Berg hoch, um ihn dann wieder rasant runter zu jagen. Zum Teil waren die Kurven recht scharf und auch der Straßenbelag hatte auch schon bessere Zeiten gesehen. Mit Wasser gefüllte Schlaglöcher und Strasenrisse ließen mich durchschütteln und fürchten, ich konnte jede Sekunde den Abflug machen. Dann die Wende bei Köhlenthal und alles wieder zurück! Nachdem es dann wieder mit über 50 Klamotten ins Tal ging, wurde noch einmal Walchsee passiert, wo die tapferen Zuschauer dem Wetter trotzten und mich und alle andere Athleten neu motivierten. Es wurde ländlicher und ich fragte mich, welch eine Naturkulisse dieser Wettkampf wohl bieten würde, wenn die Sonne scheinen würde. Überall Berge, satte grüne Wiesen… es wäre herrlich! Naja, back to reality! Auf ging es zu den nächsten Anstiegen. Dann ging es auch steil bergab. Durch die Serpentinen wurde das Regenwasser als Kühlung für meine Bremsen dringend benötigt. Ich schickte Stoßgebete nach oben, damit ich in den Kurven mich nicht verbremse und den Freiflieger mache. Unten sicher angekommen ging es dann gleich wieder… hoch! Fühlte ich mich bei meiner ersten Mitteldistanz im Mai bei der Radstrecke noch ganz gut, merkte ich jetzt schon bei den ganzen Bergen meine schweren Beine. Wie sollte dann nur das Laufen werden?!? In Hannover ging es mir beim Laufen so schlecht, dass ich fast 2:30h für die 21,1Km benötigte. Das Problem: Ich hatte noch nicht mal die erste Radrunde hinter mir, denn wenig später erreichte ich wieder Walchsee, um die bis hierhin gefahrene Strecke ein zweites Mal zu bewältigen. Auf der zweiten Runde wurde der Regen wirklich weniger und nachdem ich mir bei einigen Abfahrten erneut fast in die Hosen machte (was durch den braun-weißen Einteiler zwar gut kaschiert worden aber trotzdem uncool gewesen wäre), erreichte ich endlich nach knapp über 3 Stunden und mehr als 1100 Höhenmeter endlich wieder die Wechselzone. Aufgrund der Klick-Schuhe galoppiert ich über die Holzbretter zu meinen Radstellplatz. Als ich Dagmar einhängte und meinen Helm abnahm, verweilte ich kurz, klopfte ihr kurz auf den Lenker und bedankte mich, dass sie mich pannen- und unfallfrei durchgebracht hatte. :-)
Dann schaltete ich wieder auf Wettkampfmodus, packte meinen Run-Beutel und machte mich fertig für die Laufstrecke. 4 mal sollte der Walchsee umrundet werden. Ich versuchte auf den ersten Kilometern zu prüfen, ob ich unter 2 Stunden bleiben könnte. Wenn dann würde ich die MD unter 6 Stunden abschließen, was insgeheim schon mein Ziel gewesen war. Es klappte und lief die erste Runde unter 25min. Psychologisch finde ich Laufstrecken mit mehreren Runden immer super, da man sich so die Zeit gut einteilen kann und man immer wieder am Ziel mit den ganzen jubelnden Zuschauern vorbeifahren kann. Hier und da kam auch ein wohlwollendes “Lauf, St. Pauli”. Weiterhin sah ich sogar einem Mann mit Totenkopf-Pulli, der es wohl gar nicht glauben konnte, hier in Tirol einen braun-weißen Triathleten zu sehen und der mich bei jeder Runde immer wieder aufs Neue jubeln empfing. Ich sah auch die Leute von der gestrigen Pasta-Party wieder, die mich ebenfalls abfeuerten. Es lief wie am Schnürchen. Trotz einiger Schmerzen, lief ich nicht viel langsamer, obwohl das Bedürfnis ein paar Minuten zu gehen immer stärker wurde. Ab Nein! Schmerzen sind temporär, das Gefühl mich durchgebissen zu haben wird bleiben! Also weiter!
Die ersten 3 Runden lief ich wie gewohnt im FC St. Pauli Triathlon-Einteiler (meine Farben, meine Leidenschaft, mein Verein). Auf der letzten Runde holte ich dann mein Bike4Rights Shirts heraus, daß ich die ganze Zeit in der Hintertasche aufbewahrt hatte und streifte es mir über (mein Ehrenamt, mein Projekt, MEINE PARTY)! Ich gab noch mal alles, machte Laollawellen mit den Zuschauern und klatschte diverse Kinderhände ab. Dann sah ich das Veranstaltungszentrum, die Tennisplätze und meinen Campingplatz. Keine 200Meter trennten mich vom Ziel und ich war mir sicher, ich würde es unter 5:45h schaffen! Jubelnd und kreischend bog ich in die Zielkurve ein und verletzte mich 3Meter vor der Ziellinie doch noch! Ich fiel auf die Knie und ließ alles raus, bevor ich die Linie übertrat und auch schon von den Mädels samt Medaille und ohne Dirndl empfangen wurde, die mir gestern in letzter Sekunde mich einen Zeitmess-Chip besorgt hatten. Danach ging es zu Brezeln, Wurst, Käse, Gurken und Weißbier. Ich hatte es wirklich geschafft!!!
Nachdem ich meinen Street Wear Beutel entgegen nahm und mir ein Finisher-Shirt sicherte, der mich als “Triathlon-Bua” auswies, ging ich zurück zum Zeltplatz und nahm die beste Dusche meines Lebens. Einziger Wermutstropfen war, dass mein Zelt im Wind umgekippt war und der Inhalt (hauptsächlich Iso-Matte, Schlafsack und Taschen) mit Regenwasser voll gelaufen war. Ich versuchte einige Sachen mit dem Händetrockner auf dem Männer-WC zu trocknen, was semi gelang, aber egal.
Später aß ich noch in der Gaststätte des Campingplatzes eine Portion Wildgulasch mit Semmelknödel und machte mich dann auf Dagmar wieder abzuholen. Auf meinen Weg in die Wechselzone blieb ich kurz stehen und versuchte die Situation zu realisieren. ICH KLEINER TYP WAR IN TIROL UND HATTE GERADE HIER EINE TRIATHLON MITTELDISTANZ GEFINISHT!!! Ich streckte meine Arme in die Luft und schrie ein kurzes aber kräftiges “Whoooooo!!!” in den Abendhimmel über den Walchsee. Dann ging ich weiter, holte mein Zeug und Dagmar ab, gab meinen Leihchip wieder bei dem selben Mädel ab, von dem ich ihn gestern erhalten hatte, bedankte mich und packte beim Zelt angekommen alles wieder in die Taschen ein.
Morgen geht’s zurück nach Hause und dann heißt es:
BIKE4RIGHTS – MISSION ACCOMPLISHED!!!!!!

Epilog Teil 2 – Von Harburg zum Walchsee

01

Der Wecker klingelte um 6:00Uhr. Der Tag war gekommen. Ich hatte mir schon Ende 2012 vorgenommen, dass wenn ich es schaffen sollte, die Nordsee mit meiner Tour 2013 zu umrunden, ich meine erste Triathlon Mitteldistanz angehen würde.
Nun, ich hatte zwar damit gebrochen und bereits im April in knapp über 6Stunden die halbe Ironman-Distanz in Hannover-Limmer gefinisht, dennoch wollte ich den Wettkampf am Walchsee in Kaiserwinkle als Abschluss und Höhepunkt meiner 3 Jahre dauernden Reise feiern. Einer Reise, die über das Radeln hinausging. Es mag etwas hochgestochen klingen, aber diese drei Jahre haben aus mir vielleicht keinen neuen, dann aber sicher einen anderen Menschen gemacht. Jemand der nicht mehr so schnell Angst vor dem Neuen, dem Fremden, dem Unsicheren hat. Jemand der weiß, dass er noch unendlich viel zu lernen hat und begierig ist, noch viel zu sehen und kennenzulernen, der aber auch mit vielen, was er früher noch als belanglos erachtete, eine tiefe Zufriedenheit und ein großes Glücksgefühl empfindet. Eines dieser Glücksgefühle ist sicher der Sport, der mir früher nur als alljährlicher Leistungstest beim Sprintstart in Hamburg begegnete, aber nun nach meinen Beitritt zur entsprechenden Abteilung des FC St. Pauli zu einem festen Teil meines Lebens wurde: Triathlon. Diese Sportart hat mich befähigt die Nordseeumrundung ohne große körperliche Probleme (abgesehen von meinem Arsch ;-) ) zu bewältigen. Dazu verhalf sie mir aufgrund des Verlustes von 20Kg geballte Mickheit zu einem neuen Körpergefühl.
Darum ging es heute nach Tirol in Österreich. Bereits gestern packte ich meine Sachen und auch mein Rennrad “Dagmar” wurde in einer Fahrradtasche verstaut. Dann der Schock: In den Unterlagen las ich, dass die Startnummernausgabe bereits um 15Uhr schließt und der viel größere Schock war, dass ich meinen ChampionChip nicht mehr fand. Der Chip mit dem ich meinem ersten Marathon 2000 bestritt. In diesem Jahr lief ich mit selbigen Chip den ersten Marathon seit 8 Jahren…. im Elmo-Kostüm. ;-)
Danach verliert sich die Spur meines Chips, weshalb ich nicht mal mehr weiß, ob überhaupt meine Zeit genommen wird, sollte ich meine Unterlagen überhaupt bekommen. Puhhhh!
Pünktlich um 7 41h stieg ich in die Bahn nach Rosenheim ein, im Ungewissen, ob sich der Bahnbeamte über die große Fahrradtasche nicht etwas aufregen würde. Schließlich hatte ich dazu ja noch eine große Ortlieb Tasche und einen Rucksack. Darin waren Zelt, Schlafsack, Isomatte, Sportlerzeugs, Werkzeug und Klamotten. Als ich einen Platz neben einem jungen Mann in Unterhemd gefunden hatte, kam auch gleich die Durchsage, dass der Zug wegen einem “technischem Defekt” kurz in Harburg bleiben müsste. Das ging ja gut los. :-(
Nichtsahnend ging die Tür auf und  plötzlich standen zwei Bundespolizisten vor mir!!!
Als ich noch überlegte, was ich die letzte Zeit falsch gemacht haben könnte, schnappten sie meinen Sitznachbarn im Unterhemd. Der “technische Defekt” hatte wohl kurz zuvor in der Bahn randaliert und hatte keine Fahrkarte gehabt. Warum war er bei mir so still. War er etwa aufgrund meines “FCSP Box-Club Barracuda” – T-Shirts eingeschüchtert? ;-)
Es ging weiter…. 7Stunden lang nach Rosenheim. Ich las in meinem Buch, schickte noch einige Nachrichten und versuchte auch noch Kontakt mit dem Orga-Team des Triathlons herzustellen, um schon mal anzukündigen, dass ich einen Leihchip bräuchte und später kommen würde.
Ich erreichte schließlich Rosenheim und wartete auf meine Regionalbahn nach Kufstein. Ich bemerkte, das der Ort Oberaudorf um einige Kilometer näher am Walchsee liegt, also stieg ich hier aus. Ich stand um 16Uhr am Bahnhof und wollte schnell ein Taxi rufen, um so schnell wie möglich meine “Probleme” anzugehen. Kein Taxi in Sicht! Auf einem Schild standen 2 Taxi-Telefonnummern. Die erste wurde gewählt und eine unfreundliche Stimme sagte mir, dass er keinen Wagen zur Verfügung hätte. OK?!
Die zweite Nummer wurde gewählt. Auch hier die selbe Ansage! Anscheinend würde es ein Volksfest geben, weshalb alle Wagen im Einsatz wären. Das würde die Massen an gutaussehenden “Dirndl-Mädels” erklären, die den Bahnhof Rosenheim säumten und sabbernt die Regionen nehmen ließen. Was für Alternativen hatte ich? Laufen? Es waren 14Km. Dann wäre ich um halb 19Uhr da – die selbe Zeit bis die der letzte Rad Check-In  möglich wäre. Am Wettkampftag selbst, wäre kein Check-In mehr möglich!
Bus? Nein, denn der fuhr erst um 17:30h.
Also machte ich meine Radtasche auf, holte mein Werkzeug hervor und baute “Dagmar” zusammen, um kurze Zeit später, den (unter dem Gewicht der scheren Tasche plus dem Rucksack) wackligen Versuch zu wagen, aus eigener Kraft nach Kaiserwinkl zu fahren. Es gelang mir nach kurzer Zeit, die Taschen so über meine Schultern zu werfen, dass ich einigermaßen fahren und lenken konnte, ohne Gefahr zu laufen, an der nächsten Biegung umzukippen. Nach 5Km hing ich mich an einen Radfahrer dran, mit dem ich etwas schnackte. Das war so ablenkend, dass die Zeit schneller vorbei ging und ich schließlich den Walchsee erreichte. Sofort ging es zur Startnummernausgabe und ich konnte endlich mich der Taschen entledigen, die mir bereits etwas die Blutzufuhr der Arme abschnitten. Als langsam das Gefühl wieder in meine Fingerspitzen zurück kam, sagte man mir, dass die Frau, die die “Chipsache” macht, schon weg und es für einen Leihchip bereits zu spät wäre. Ich senkte mein verschwitztes Haupt. Doch plötzlich griff ein Madel im Dirndl ihr Telefon und rief: “Mama, wie mache wir desch mit de LeihChips?” Nach kurzer Zeit hatte ich einen Leihchip, musste dafür aber “als Strafe” für 10 Euro Lose für die Tombola zugunsten der Flutopfer kaufen. Naja, Taxigeld hatte ich ja gespart. ;-)
Dann ging es weiter zum Rad Check-In. Ich versuchte die Pedalkörbchen mit den ich hergefahren war, durch Klickpedale zu ersetzen. Ich hatte diese nur provisorisch angeschraubt, da ich natürlich einen 15er Maulschlüssel vergessen hatte. Da die Pedalkörbchen also nur leicht angedreht war, nahm mir das das Gewinde so übel, dass sich das rechte Pedal verkantete und nicht mehr zu lösen war. Noch verzweifelter, aber letztlich erfolgloser Suche eines 15er Maulschlüssels, half mir schließlich ein Mann, der etwas am Pedal rüttelte und es dann ab bekam. Yeah! Also konnte ich Dagmar einchecken und mit einer Plastikplane umhüllen. Danach ging es zum Campingplatz um schnell mein Zelt aufzubauen und dann ab zur Pastaparty. Da schnackte ich mit ein paar Leuten, wovon ein Mädel auch aus Hamburg kam und sie und ihr Freund morgen eine Staffel bilden würden. Der Papa von ihm war auch da und ein Triathlon Urgestein, blickte er dich auf über 15 jährige Erfahrung zurück. Nach der praktischen Lehrstunde, wie man ein alkoholfreies Weizen perfekt ins Glas füllt, zog ich mich noch vor Sonnenuntergang zurück, um meine Wettkampfbeutel für morgen zu packen. Als ich die Zelttür schloss, fing es augenblicklich an zu regnen und zusätzlich kommen wieder Zweifel: Hatte ich nach der Tour genug Regenerationszeit? Schaff ich das Schwimmen und das Laufen überhaupt, nach so langer Pause? Morgen um 9:25h werde ich es herausfinden…

(Deutsch) Epilog Teil 1 – Vorbereitungen auf Kaiserwinkl

2013-08-31 06.54.38

Sorry, this entry is only available in Deutsch.